Schwierige Schlauchverlegung

Vom Schlauchwagen SW 2000 zum Schlauchverlegesystem

Seit der Technisierung der Feuerwehr, also vor mehr als 150 Jahren, werden Druckschläuche der Größen C-52/C-42 und B-75 eingesetzt. Diese beiden Schlauchgrößen haben sich für die Brandbekämpfung bis zum heutigen Tage bestens bewährt.

Für das Verlegen von langen Wegstrecken werden bis heute Systeme für Druckschläuche der Größe B konzeptionell angeboten. Nach der Zurücknahme der DIN-Normen für die Schlauchwagen SW 1000 und SW 2000, wurden für die neu genormten Logistikfahrzeuge, unter Beibehaltung der Schlauchgrößen, interessante und technisch fortschrittliche Schlauchlagerungen von nahezu allen Fahrzeugherstellern und Zulieferern entwickelt.

Das Ausbringen bzw. das Verlegen des Schlauchs, entlang einer gedachten Linie, z B. am Straßenrand, ist nur durch zusätzliches, dem ausgeworfenen Schlauch hinterhereilendes Personal möglich. Das Einholen ist personalintensiv, äußerst mühsam und Kräfte zehrend.

Völlig außer Acht gelassen wurden die Leistungsentwicklung der Feuerwehr-Pumpen, die in den vergangenen 20 Jahren nach und nach bei den Feuerwehren Einzug fanden. Dieser Prozess ist nicht beendet, weitere Leistungssteigerungen sind lediglich eine Frage der Zeit.

Der klassischen, tausendfach verbreiteten Tragkraftspritze TS 8/8, mit 800 Liter Förderstrom bei 8 bar Förderdruck, stehen heute portable Pumpen der Größe 10-1500, mit einem Förderstrom von 1.500 Liter bei 10  bar Förderdruck gegenüber.

Nach kurzer Überlegung wird jede örtliche Einsatzplanung feststellen müssen, dass aufgrund des hohen Förderstroms enorme Druckverluste entstehen und damit eine zweite, parallele Schlauchleitung notwendig sein wird.

 

Schnell, einfach und flexibel – Lösung Brändle Schlauchverlegesysteme

Spätestens beim Einsatz einer FP 10-2000 oder noch größerer Einheiten wird sich das Verlegen von B-Schläuchen über lange Wegstrecken als ungeeignet erweisen. Als anschauliches Beispiel sei erwähnt, dass bei einem Förderstrom von 1.000 l/min, bei einem Ausgangsdruck von 10 bar und einem geforderten Druck am Schlauchende von 2 bar, bei einem B-Schlauch bereits nach 500 m der Wert erreich wird. Bei einem A-Schlauch geschieht dies erst nach 3 km.

Ein taktisch hervorragender Lösungsansatz, für den breiten Bereich der kommunalen Feuerwehren sehr gut anwendbar, ist der Einsatz von A-Schläuchen. Für diesen Schlauchquerschnitt stehen sämtliche Armaturen, Schlauchbrücken, etc. in den Feuerwehrkatalogen uneingeschränkt zur Verfügung.

Hohe Förderströme, die Wahl der richtigen Leitungsquerschnitte, die Druckverluste in den Schläuchen, der Aufbau notwendiger Verstärkerpumpen, eine gezielte, sichere Schlauchverlegung und das Einholen der Schläuche lassen sich durch neue Lösungen hervorragend optimieren.

Für den Einsatzbereich von B-Schläuchen, wurden Rollcontainer für B-Schläuche entwickelt, die sich mit einer aufsetzbaren elektrischen Schlauchaufnahme-Einrichtung versehen lassen.

Die verlegten Schläuche, können mit wenigen Einsatzkräften, kräfteschonend wieder eingesammelt werden. Der Rollcontainer bleibt dabei auf dem Fahrzeug stehen.

Zeitgerechte, taktisch hervorragende Lösungen gibt es für den Einsatz von A-Schläuchen.

Die Palette an Lösungen beginnt mit einem Rollcontainer, der als Ausrüstung für Logistikfahrzeuge vorgesehen konstruiert wurde.

Weiter stehen Lösungen auf der Basis von Anhänger, Fahrzeugen, bis zu Abrollbehälter für Wechsellader-Fahrzeugen zur Verfügung.